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Daheim und unterwegs

 


(Dieser Beitrag kann unbeauftragte Werbung enthalten)
Am Dienstag war ich auf dem Weg zum Zahnarzt...nein. nichts Schlimmes: Kontrolle und Zahnreinigung. Aber irgendwie ist Zahnarzt doch unangenehm. Vielleicht lag es daran, dass mein Augenmerk auf dieses Gelände unseres Provinzstädtchens fiel...oft gehe ich daran vorbei...


Ich habe mich schon so an den Anblick gewöhnt, denn seit ich vor ca 40 Jahren hierhin zog, sah es schon genauso aus...nein, stimmt nicht das Haus rechts war noch bewohnt.
Was mag das für einen Eindruck auf Besucher der Stadt machen, denn das Gelände ist nicht zu übersehen, wenn man von Osten in die Stadt hineinfährt... schade...


Ich versuche ja Autofahrten zu meiden...aus Überzeugung und weil ich nun mal das Deutschlandticket besitze und auch nützen möchte. Beim Verlassen unseres Städtchens ist das aber nicht so ganz einfach...Richtung Kreisstadt fährt halbstündig ein Bus...ok. Aber in Richtung Westen gibt es sogenannte Rufbuslinien. An die ich mich erst gewöhnen musste. Der Rufbus fährt stündlich und muss eine halbe Stunde vor Antritt der Fahrt gebucht werden...das ist ok, wenn man im DB Navigator die richtige Telefonnummer erfährt. So ging mein erster Versuch sofort schief. Aber weil ich ja nicht sofort aufgebe, hat sich dieses Problem gelöst und der Rufbus fuhr mich schnell und sicher in den Nachbarort, wo ich ohne lange zu warten in den RB Richtung Münster steigen konnte.


Auf dem Rückweg nahm ich eine andere Strecke mit einer anderen Linie und traf dabei noch den Bruder einer ehemaligen Schülerin, der diese Strecke täglich auf seinem Weg zur Arbeit macht. Ein kurzer Plausch musste sein...


Auch zum Stricktreff war ich diese Woche wieder mit Öffis unterwegs. Das klappt prima...kein Parkplatz suchen mehr. Mit dem Auto wäre ich nicht schneller gewesen...


Hab ich gespart! Immerhin!


War das Wetter nicht herrlich in den letzten Tagen? So machten wir uns gestern wieder auf den Weg, um ein Städtchen zu besuchen, dass mir aus verschiedenen Gründen am Herzen liegt. Wohnte ich doch einige Jahre meiner Kindheit bei meiner Oma dort und einige meiner Verwandten tun es immer noch...
Bad Oeynhausen liegt gut erreichbar am Wiehengebirge und besticht durch seine Prachtbauten im Kurpark. 

...durch den frau wunderbare Spaziergänge machen kann...


Die Touristinformation zeigt sich modern und einladend.


Und auch noch einige Gebäude Zeugen von vergangener Pracht...



Aber auch gibt es viele Leerstände in der Innenstadt und die Brücke, über die die ICEs brettern sieht nicht mehr so vertrauenserweckend aus...schade.

Wo Licht ist, ist auch Schatten sagt ein Sprichwort so schön...aber die Schatten werden länger!

Trotzdem

macht es euch nett

meint Augusta

PS: Ungewöhnlich lang war mein Beitrag heute...aber ich habe mir vorgenommen hin und wieder auch mal Schattenseiten zu zeigen und hoffe, ich langweile euch nicht damit.
















Kommentare

  1. Du langweilst mich nicht. Meibe Freundin konnt ursprünglich aus Bonn. Immer, wenn sie zu Hause war oder Verwandte besucht hat, ist sie erschüttert über den Zustand ihres Heimatlandes... Du zeigst uns auch Bilder davon. Traurig, aber Tatsache
    Herzlichst
    yase

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  2. Ich bin immer ein wenig im Clinch mit mir und den Öffis, kommt darauf an zu welcher Tageszeit ich unterwegs bin, weil was ich gar nicht mag, sind die Überfüllten Öffis. Am liebsten bin ich mit dem Fahrrad unterwegs. An so einem Lost Place komme ich auch vorbei wenn ich zum Bahnhof will.
    L G Pia

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  3. Ja es ist wirklich oft schwierig, der Wille ist da aber oft werden einem Steine in den Weg gelegt. Hier geht im Moment mit den Öffis auch wenig da die Strecke Frankfurt Mannheim ja noch bis Mitte Dezember gesperrt ist. Die leerstehenden Gebäude und auch in den Innenstädten die leeren Läden machen mir auch zu schaffen denn ein richtiger Schaufensterbummel so wie man ihn früher gemacht hat geht ja so gar nicht mehr. Hoffentlich sterben die Innenstädte nicht aus....

    Liebe Grüße
    Kerstin und Helga

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