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Nichts Neues aus der Provinz


 (Dieser Beitrag kann unbeauftragte Werbung enthalten)

Nein, eigentlich gibt es wahrhaft nicht viel Neues zu berichten über die vergangene Woche. Wie ihr oben sehen könnt, ließ es das Wetter heute zu, den Kaffee auf der heimischen Terrasse einzunehmen...wo auch sonst? Meinst du da eine eine leichte Unzufriedenheit mit der derzeitigen Situation herauszulesen...nein, das wäre übertrieben...inzwischen habe ich wie so viele meiner Altersgruppe die erste Impfung erhalten und ohne Nebenwirkungen überstanden und die Hoffnung auf mehr Möglichkeiten in nächster Zeit setzt sich durch. 

Sorge macht mir die Situation der 50 bis 60 Jährigen, die ja noch nicht geimpft aber im Berufsleben stehen. Für die wünsche ich mir klare Regeln und Solidarität im Verhalten der Mitmenschen, die diese einhalten...

Die Woche brachte besseres Wetter...längere Sonnenscheinphasen und wärmere Temperaturen, die zur Gartenarbeit einluden...jedes Jahr starte ich begeistert, um dann erschöpft meine Fitness anzuzweifeln und alle Beschwerden, die sich dann einstellen, wie Muskelkater usw. auf mein Alter zu schieben *zwinker

Inzwischen überlasse ich schwere Gartenarbeiten dem Mann an meiner Seite und weite Genießerphasen im Garten für mich aus...*lach...siehe oben...und so wächst mein RVO so langsam. Die Dreiviertelärmel sind fertiggestellt und es geht nachher mit dem Korpus weiter. Es wird ein kurzes Modell, denn zu mehr wird die Wolle nicht reichen.

Am Donnerstag fand wieder unser digitaler Stricktreff statt, das gemeinsame Quatschen und Lachen tut ungemein gut...und der nächste Termin steht schon!

Meinen samstäglichen Marktgang habe ich schon hinter mir und so kann ich schauen, was beim samstagsplausch so los ist ...

Aber vorher könnte ich euch noch schnell erzählen, was es mit dem Namen meines Blogs aufsich hat...Als ich im Jahr 2012 mit der Bloggerei begann, stieß ich im Worldwidenet auf den Blog einer sympathischen Schweizerin, der hieß: Großstadtheidi...sie lebte im schönen Zürich und da macht der Name natürlich Sinn...leider gibt es den Blog heute, glaube ich, nicht mehr. Ich fand Blog und Namen super und suchte für meinen neuzugründenden Blog einen passenden Namen ... was bleibt da für eine bekennende Ostwestfalenlippe-Liebhaberin und obzessive Strickerin wie mich anderes als "stricken in der Provinz"...vielleicht auch mit einem kleinen Hieb aus den damaligen Großstadthype...das kann durchaus sein *zwinker

Macht es euch nett

meint Augusta

Kommentare

  1. Hallo,
    ich bin 55 und nach lesen des Blogeintrags frage ich mich, was ist damit gemeint mit den 50 - 60 und Regelungen und Solidarität im Verhalten der Mitmenschen die diese einhalten.
    Ich halte mich an den bestehenden Regeln und die Impfung ist doch nicht die Lösung.

    Also mich kotzt das alles an, wie hier alles den Bach runter geht und viele Unternehmen Insolvenz anmelden müssen und seit November das ganze Gastgewerbe geschlossen ist, obwohl viel investiert wurde um die Auflagen zu erfüllen. Der Einzelhandel und das Gastgewerbe sind doch die Bauernopfer.
    Es müssen Lockerungen her und der jenige der sich nicht traut soll halt zuhause bleiben.
    Aber jeder soll doch für sich entscheiden.
    Hannelore

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    1. Hallo Hannelore, ich begrüße dich als Kommentatorin auf meinem Blog. ich verstehe deine Sorgen durchaus.
      Im Berufsleben kann man nicht zu Hause bleiben, wenn man sich nicht traut und da ist man auf das regelgerechte Verhalten der Mitmenschen angewiesen...das noch mal zu deiner Frage bzgl. meines Textes
      VG

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  2. Mir geht es auch so, dass die beginnende Gartensaison guttut. Ich denke auch, dass jetzt möglichst bald die Impferei für die jüngeren losgehen sollte. Aber allem Anschein nach geht es doch langsam voran und einige Unbelehrbare wird es immer geben.
    LG
    Magdalena

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    1. Unbelehrbare? Die Wirkung des Impfstoff soll ca. 6 Monate halten und trotz Impfung ist eine Infektion möglich.


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  3. Also so spät haben wir unsere Gartensaison schon lange nicht mehr eröffnet und das auch nur zögerlich bis heute. Es ist auch viel zu kalt um draussen zu sitzen. Heute war ich mit dem Rad unterwegs, dafür brauchte ich Mütze und Handschuhe. Was wir dringend brauchen ist Regen.
    L G Pia

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    1. Da hoffen wir gemeinsam auf besssere Gartenzeiten, liebe Pia!
      LG

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  4. Liebe Augusta, trotz des nach wie vor alles beherrschenden Themas und all den dazu gehörenden Regeln (und deren Varianten) sollten wir die Freuden, die uns begegnen und die wir uns selbst schaffen können, nicht übersehen. Bei mir ist mit den häufigeren Sonnenstunden auch wieder die Energie zurückgekehrt.
    Im Moment kämpfen wir beide zwar mit einer Erkältung, die uns der kleine Ernst als kleines Andenken vom Wochenend-Besuch hier gelassen hat. Aber diese Hürde überwinden wir auch. So wie Ihr im Garten werkelt und entspannt, so ist es bei uns der Balkon, der uns gerade lockt. Die Birke bekommt grüne Blättchen und macht uns viel Freude.
    Ich bewundere Dich ja für Deine Geduld, tatsächlich auch Strick-Pullis und -jacken zu beenden. Ich habs mehrfach versucht und dann doch aufgegeben. Inzwischen ist die Einsicht gereift, ich kann nicht alles können. So bleibe ich einfach bei Socken und Kleinteilen.
    Für den Moment wünsche ich Dir, dass Ihr einen ebenso herrlich-sonnigen Mittwoch genießen dürft - sei herzlich gegrüßt von Lene

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  5. Liebe Augusta,
    ein schönes Bild von deiner Terrasse mit Kuchen und einem Strickprojekt. Zur Zeit ist es zu kalt zum draußen sitzen, obwohl die Sonne schon viel Kraft hat. Ich werkel auch viel im Garten und merke auch hinterher manchmal, dass es zuviel war. Aber das ist wie puzzeln, ich kann dann einfach nicht aufhören... Ansonsten suche ich für Vieles meine Motivation, aber ich stricke jeden Abend und komme so immer ein Stückchen weiter mit meinen Projekten.
    LG aus Ostfriesland
    Moni

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  6. Liebe Augusta,
    ich empfinde sowohl in Sachen Corona, als auch in Sachen Frühlingsgefühle ganz ähnlich wie Du. Mich erfreut jedes Blümchen, das aufgeht, sichim Wind wiegt oder von dem Regentropfen abperlen...Jeder Sonnenstrahl wird freudig begrüßt. Wir haben jetzt bereits Mitte Mai, aber das Wetter entspricht deutlich eher dem April, mal sonnig, dann ganz flott heftige Regenschauer -auch nicht von Dauer. Damit kann ich ganz gut umgehen, denn ich kann geradewegs zu jeder Zeit in meinen heißgeliebten Garten und die Natur hat den Regen dringend gebraucht. Von daher soweit alles gut. Es heißt ja auch: Ist der Mai kühl und nass füllts dem Bauer Scheun und Faß...Nun ich bin keine Bauer, mein Garten ist von recht bescheidener Größe, aber dennoch habe ich ihn so angelegt, dass er uns viele Salate, Gemüse und auch Obst beschert. Und überall blüht es...es ist eine Wonne...Sie wäre noch deutlich größer, wenn ich meine Kinder und Enkel endlich wieder in den Arm nehmen könnte. Womit wir bei dem Virus wären. Ich würde mir auch wünschen, dass noch mehr Menschen erkennen, dass wir nur mit Rücksicht aufeinander, dem Einhalten der Regeln und den Impfungen eine Chance haben dieses Virus einigermaßen in den Griff zu bekommen. Wir werden es nicht ausrotten, aber wir können, wenn wir jetzt noch weiter diszipliniert sind, alle miteinander dafür sorgen, dass sich möglichst wenige Mutationen des Virus entwickeln...Denn damit wird wieder ein neues Fass aufgemacht...das sollten wir keineswegs unterschätzen! Und wie lange die Impfungen wirken, das ist noch lange nicht geklärt. Aber sicher ist, dass sie vor einem schweren Krankheitsverlauf und somit auch viele letztendlich vor dem Tod schützen. Alle Zweifler würde ich persönlich sehr gerne mal ein paar Tage auf eine Intensivstation schicken - nur um zu sehen, wie die Menschen dort nach Atem ringen, wie sie für ihr Leben kämpfen und welche Mammutaufgaben das Pflegepersonal und die Ärzte leisten und das jetzt schon 15 Monat lang. Das geht sowohl körperlich als auch seelisch mehr als an die Substanz. Und an all diese Menschen sollten wir denken, ehe wir die Regeln auch zu mißachten gedenken!!! Ich verstehe auch den Frust derer, die in der Gastronomie, im Einzelhandel, in der Tourismusbranche, als Künstler oder Physiotherapeut (und viele andere Berufgruppen mehr) arbeiten, und die ganz reale Existenzängste haben. Aber genau dort sollte nicht der Ärger und der Frust die Oberhand gewinnen, sondern die Überlegung greifen, dass wir umso früher öffnen können, je eherner wir uns an die Regeln halten und je mehr und schneller wir geimpft sind! Ich wünsche uns allen von ganzem Herzen ein gutes Stück Normalität zurück - vieles davon haben wir selbst in unseren Händen!
    Dir alles Liebe
    Heidi

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